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Ärzteverzeichnis

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Kursprogramm Ärzte

Aktuelle Kurse und das Jahres- kursprogramm im Überblick


Nächster Kurs SANTH

18.01.2018 in Haus der Universität, Schlösslistrasse 5, 3008 Bern Neuraltherapie-Kurs 1 (Propädeutik)

08.02.2018 in Haus der Universität, Schlösslistrasse 5, 3008 Bern Neuraltherapie-Kurs 2

03.05.2018 in Haus der Universität, Schlösslistrasse 5, 3008 Bern Neuraltherapie-Kurs 3 (Palpationskurs)

17.05.2018 in Haus der Universität, Schlösslistrasse 5, 3008 Bern Neuraltherapie-Kurs 6

09.06.2018 in Haus der Universität, Schlösslistrasse 5, 3008 Bern Zahnkurs 1

23.06.2018 in Haus der Universität, Schlösslistrasse 5, 3008 Bern Zahnkurs 2

29.06.2018 in Haus der Universität, Schlösslistrasse 5, 3008 Bern Neuraltherapie-Kurs 7 (Injektionstechniken II)

06.09.2018 in Haus der Universität, Schlösslistrasse 5, 3008 Bern Neuraltherapie-Kurs 4

13.10.2018 in Haus der Universität, Schlösslistrasse 5, 3008 Bern Neuraltherapie-Kurs 5 (Injektionstechniken I)

18.10.2018 in Haus der Universität, Schlösslistrasse 5, 3008 Bern Neuraltherapie-Kurs 8

20.10.2018 in Haus der Universität, Schlösslistrasse 5, 3008 Bern Prüfung zur Erlangung des Fähigkeitsausweises


Stellenausschreibung

Fachärztin / Facharzt Neuraltherapie 50-100%

Die Schweizerische Ärztegesellschaft für Neuraltherapie (Regulationstherapie) nach Huneke wurde am 6. März 1986 von Dr.med. Andreas Beck, Facharzt für Chirurgie, zusammen mit 22 weiteren Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen.

Im Artikel 3 der Gründungsstatuten wurde der Zweck der SANTH definiert:

„Die schweizerische Ärztegesellschaft für Neuraltherapie bezweckt die Förderung der Neuraltherapie durch Aus- und Weiterbildung von an dieser Therapieform Interessierten, durch Erarbeiten von Forschungsmethoden und Forschungsrichtlinien und durch Organisation von PR-Aktionen. Weiter strebt die Gesellschaft die Anerkennung der Neuraltherapie als Heilmethode durch die Sozialversicherungen an.“

Das Amt als erster Präsident der SANTH hat Dr.med. Andreas Beck während über 23 Jahren bis im Sommer 2009 mit grösstem Engagement ausgeübt. Bei seinem Rücktritt wurde er in Anerkennung seiner Verdienste um die SANTH zum Ehrenpräsidenten gewählt.

Unter der präsidialen Führung von Dr.med. Andreas Beck – und unterstützt durch die unermüdliche Arbeit von Frau Dr. med.dent. Marianne Stettbacher an seiner Seite – entwickelte die SANTH noch vor dem Zeitalter der sogenannten Qualitätssicherung eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung, was schliesslich zur Schaffung eines Zertifikats und seit einigen Jahren eines Fähigkeitsausweises „Neuraltherapie“ mit Anerkennung durch die FMH (Schweizerische Ärztegesellschaft) geführt hat. Wer heute in der Schweiz als fertig ausgebildeter Arzt/Ärztin Neuraltherapie praktizieren will, muss den Fähigkeitsausweis Neuraltherapie der FMH durch den Besuch der Kurse der SANTH und das Bestehen der Schlussprüfung erwerben.

Die SANTH war durch ihren Präsidenten und versierten praktizierenden Neuraltherapeuten Dr.med. Andreas Beck massgeblich daran beteiligt, dass an der Universität Bern 1995 ein Lehrstuhl für Komplementärmedizin unter dem Namen „Kollegiale Instanz für Komplementärmedizin KIKOM“ geschaffen wurde. Bis Ende Wintersemester 2001/2002 war er der erste Dozent für Neuraltherapie an der KIKOM. Seither führt Dr. med. Lorenz Fischer, Vorstandsmitglied der SANTH, den Lehrauftrag und intensive Forschungstätigkeit an der Universität Bern weiter. In den letzten Jahren erschienen unter seiner Leitung verschiedene Publikationen und Dissertationen zum Thema Neuraltherapie.

Seit Sommer 2009 steht die SANTH unter neuer Führung. Dr.med. Ruedi Hausammann, Facharzt FMH für Innere Medizin und Kardiologie, wurde zum neuen Präsidenten gewählt. Er ist Chefarzt für Innere Medizin an der Privatklinik Meiringen. Sein Hauptinteresse und aktuelles Forschungsgebiet gelten der Injektion an das Ganglion cervicale superius und der Neuraltherapie bei psychischen Erkrankungen. Er ist Kursleiter der SANTH und hält Vorträge im In- und Ausland.

Die SANTH hat sich nach der Annahme der Volksinitiative „Ja zur Komplementärmedizin“ im Mai 2009 für die Zukunft unter anderem zum Ziel gesetzt, sich weiterhin für die definitive Anerkennung der Neuraltherapie durch die Sozialversicherungen einzusetzen. In Kürze wird ein durch Dr. Lorenz Fischer verfasster Antrag an das Bundesamt für Gesundheitswesen zur Wiederaufnahme in die Krankenversicherung eingereicht werden.
Für die politische Durchsetzung unserer Ansprüche gegenüber den Sozialversicherungen ist die Zusammenarbeit mit den anderen in der UNION (Union schweizerischer komplementärmedizinischer Ärzteorganisationen)zusammengeschlossenen Ärztegesellschaften eminent wichtig. Die SANTH ist seit 2008 Direktmitglied der UNION, vorher wurde sie von der SAGEM darin vertreten.
Ausserdem möchte die SANTH mit der Optimierung des Kurswesens und der Durchführung regelmässiger Fortbildungsveranstaltungen die Qualität der Neuraltherapie in der Schweiz erhalten und weiter verbessern, sowie auch unter den Ärztinnen und Ärzten breiter bekannt machen.
In diesem Bereich werden die seit Jahren bestehende freundschaftliche Zusammenarbeit und ein reger fachlicher Austausch mit der IGNH (Internationale medizinische Gesellschaft für Neuraltherapie nach Huneke) an Bedeutung gewinnen.
Zurzeit (April 2009) zählt die SANTH gegen 200 aktive und passive Mitglieder, wovon 106 in der Schweiz praktizierende Neuraltherapeuten mit Fähigkeitsausweis sind.

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