Neuraltherapie ist eine wirksame Methode zur Behandlung von Schmerzen und verschiedenen Krankheiten. Durch die Injektion kleiner Mengen von Procain (örtlich wirkendes Anästhesiemittel) werden Fehlfunktionen des Organismus normalisiert und damit verbundene gesundheitliche Störungen in der Selbstheilung unterstützt.
Die Fachärztinnen und Fachärzte der SANTH wenden die Neuraltherapie täglich bei vielen ihrer Patientinnen und Patienten erfolgreich an.
Eintägige Veranstaltung am Freitag 9. Mai 2014 mit Fachvorträgen und Generalversammlung
Die Kursdaten für 2013 sind bekannt. Hier erfahren Sie mehr. Kursprogramm 2013
„Die Leistungspflicht für die lokale und segmentale Neuraltherapie ist nun explizit im Anhang 1 KLV erwähnt seit 1.7.2011 (als unumstrittene, schulmedizinische diagnostische und therapeutische Lokalanästhesie). Dieser Eintrag ist definitiv und ohne zeitliche Limitation.“
Im Brief an die SANTH vom 12. Januar 2011 teilt Bundesrat Burkhalter folgendes mit: Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat den Grundsatzentscheid getroffen, die Leistungspflicht der obligatorischen Krankenpflegeversicherung für die fünf beantragten komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden für eine befristete Zeit vom 1. Januar 2012 bis Ende 2017 unter bestimmten Auflagen wieder einzuführen.
Für die Neuraltherapie gilt:
"Die Befristung und Auflagen gelten explizit nur für die Neuraltherapie nach Huneke (Störfeld-Therapie). Nicht in Frage gestellt wird die Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit der lokalen und segmentalen Neuraltherapie (auch diagnostische und therapeutische Lokalanästhesie genannt)."
Das bedeutet konkret, dass die lokale und segmentale Neuraltherapie wie bisher über die Grundversicherung abgerechnet wird, entsprechend der qualitativen Dignität der Ärztin / des Arztes im TARMED.
Lassen Sie sich den Beitrag über die Neuraltherapie in der Sendung Puls vom 18.10.2010 nicht entgehen!
Ausserdem finden Sie hier eine aktuelle Übersicht zu den Forschungsbeiträgen der Dozentur für Neuraltherapie der Uni Bern (Dr. Lorenz Fischer).